„Harp ’n’ Bass“ auf Burg Heinfels: Klangkunst im historischen Ambiente

Musik, die nicht nur ins Ohr, sondern direkt unter die Haut geht – das erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Konzerts am 20. Juni im Innenhof von Burg Heinfels. Die Präsentation des Programms "Harp 'n' Bass" von Katrin und Werner Unterlercher vor ausverkauftem Haus war ein besonderer Sommerabend, der in Erinnerung bleibt.

Bei milden Temperaturen und umgeben von den mittelalterlichen Mauern entfaltete das Duo seinen eigenständigen Sound: Harfe und Kontrabass. Diese ungewöhnliche Kombination verwob sich zu einer dichten Klangsprache, die sowohl alpine Wurzeln als auch Einflüsse der Weltmusik aufgriff.

Katrin Unterlercher überzeugte mit virtuosem Harfenspiel, glasklarem Hackbrettklang und einer Stimme, die von leichtfüßig bis tief berührend reichte. Werner Unterlercher, bekannt als Bassist des Herbert Pixner Projekts, sorgte mit Kontra- und E-Bass für rhythmische Tiefe und setzte humorvolle Akzente. Ihre musikalische Abstimmung war präzise und eingespielt, oft allein durch Blicke kommuniziert.

Das Repertoire umfasste Eigenkompositionen, jazzige Improvisationen, tänzerische Walzer und ein augenzwinkerndes Gstanzl. Das Duo überraschte stets mit unvorhergesehenen Wendungen, feinen Arrangements und einer spürbaren Spielfreude.

Das Publikum – bunt gemischt aus Einheimischen und Urlaubsgästen – zeigte sich restlos begeistert. Applaus brandete immer wieder zwischen den Stücken auf, und am Ende standen die Zuhörer kollektiv auf: Standing Ovations für einen Abend voller Poesie, Witz und musikalischer Tiefe.

„Harp ’n’ Bass“ auf Burg Heinfels war mehr als nur ein Konzert. Es war ein Erlebnis, das die historischen Mauern der Burg für zwei Stunden in einen außergewöhnlichen Klangraum verwandelte.


Fotos: Peter Leiter


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