Loacker plant Ausbau der Gastronomie auf Burg Heinfels

Der Umbau der Gastronomie soll im Herbst 2024 beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2026 geplant. Die Pläne dazu stellte die Unternehmerfamilie am 6. Februar in Heinfels vor.

Nach dem Umbau werden den Gästen im Westtrakt der Burg auf zwei Ebenen, dem ehemaligen „Rittersaal" und im Untergeschoss, dem derzeitigen Keller, insgesamt 180 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Ulrich Zuenelli, Verwaltungsratspräsident der Loacker Gruppe: „Wir freuen uns, dass wir mit der Gastronomie ab 2026 eine wesentliche Säule im Gesamtangebot der Burg Heinfels fertigstellen können.“

v. l. Gerhard Mitterberger (Architekt), Walter Hauser (BDA), Wolfgang Klebelsberg (Architekt), Ulrich Zuenelli (Loacker), Peter-Paul Kofler (Museumsverein), Martin Loacker, Gabriele Neumann (BDA), Alexander Oberlechner (BDA), Andreas Burger (Loacker), Peter Leiter (Museumsverein)

In den Obergeschossen werden die Arbeiten so weit abgeschlossen, dass eine spätere Erweiterung und Nutzung für einen möglichen Hotelbetrieb möglich ist. Bereits im ersten Bauabschnitt der Generalsanierung wurden auf der Nordseite der Küchenturm und die für die Anlieferung notwendige Talstation der Seilbahn errichtet.

Loacker sucht nun eine Gastronomin oder einen Gastronom für die neue Struktur. Das Unternehmen will mit einem Hybridmodell locken, bei dem auch eine unternehmerische Beteiligung an der gemeinsamen Betreibergesellschaft angedacht ist. „Wir suchen hier eine  dynamische Person, die zusammen mit uns auf der Burg ein hochwertiges Gastronomiekonzept aufbauen möchte“, betont Zuenelli.

“Derzeit steht den Museumsbesuchern nur ein Kiosk zur Verfügung, der im Sommer betrieben wird. Das ganzjährig geöffnete Restaurant wird die Besucherfrequenz deutlich erhöhen und die Entwicklung der Burg zu einem wichtigen kulturellen und touristischen Anziehungspunkt in der Region massiv fördern”, ist Peter Leiter, Obmann des Museumsvereins Burg Heinfels, überzeugt.

Der Keller der Burg Heinfels, erbaut 1367/68, beherbergt in Zukunft einen Teil der Gastronomie.

Burg Heinfels wurde 2007 von der Unternehmerfamilie Loacker von der Erbin des letzten Privatbesitzers Max Villgrattner erworben. Gemeinsam mit dem 2014 gegründeten Museumsverein Burg Heinfels wurde ein Private-Public-Partnership-Modell entwickelt. Von 2016 bis 2020 wurde die Burg aufwendig restauriert, seit Juli 2020 betreibt der Museumsverein ein Museum und organisiert jährlich zahlreiche Veranstaltungen in der historischen Anlage.

Die „Königin des Pustertals“ zählt derzeit rund 12.000 Gäste pro Jahr, weitere 2.500 Besucher nehmen an verschiedenen Veranstaltungen wie Konzerten oder privaten Feiern wie Hochzeiten teil.

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